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Allein unter vielen.


Ich fühle mich allein.

Ich bin von Leuten umgeben. Jeder Menge Leuten. Doch Sie gehen an mir vorbei. Sie sind wie einsame Schatten, die sich ändern. Die kommen und gehen und sich wandeln, je nach Stand der Sonne.
Ich werde allein bleiben.
Niemand wird warten, wenn ich nach hause komme, niemand wird sich freuen, mich umarmen, mich küssen, mich fragen, wie mein Tag war. Oder meine Woche. Oder wie ich mich fühle.
Allein und einsam werde ich meine Stunden fristen, werde meine Zeit verbringen, bis ich wieder losfahre. Allein, wie ich gekommen bin. Zwischen Schatten, transparenten Schemen, die mich ignorieren, wie ich Sie nicht kenne.
Allein unter vielen.
Ich vermisse es jetzt schon. Zu wissen, dass das zweite Bettdeck auf meinem Bett eben nicht unnütz ist. Das es seinen Zweck erfüllt und einen zweiten, lieben Menschen wärmt; neben mir, ruhig atmend, träumend, sich an mich schmiegend. Doch bei mir.
Dass ich nicht allein bin.

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