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Category Archives: Gedankenseiten

Twitter fürs Leben

Dass ich viel twittere, ist bekannt. Dass ich es liebe, trotz guter aber ebenso schlechter Zeiten und Erlebnisse, wissen jene, die mich näher kenne oder jene, die mir auf Twitter folgen.
Ich werde im Bekanntenkreis oft gefragt, was an Twitter so toll ist. Was daran so interssant ist, dass ich so viel Zeit am PC nur damit verbringe, meine Timeline zu lesen. Also dem Operator aus Matrix gleich vor den herab fließenden Kolumnen eines Tweetdecks sitze.
Neben vielen anderen Theorien, glaube ich vor allem folgendes:

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Posted by on 23. März 2012 in Gedankenseiten

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Angst.

Zugegeben: Im Teufel an die Wand malen bin ich verdammt gut.
Ich male den Herrn so detailliert, dass er vor sich selbst schrecken würde.
Aber von vorn:

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Posted by on 1. Dezember 2011 in Allgemein, Gedankenseiten

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Held, oder…?

Gundelfingen, 22. August 2011, 1:52

Herrgott! Ist es schon wieder spät. Oder früh. Wie man es sehen möchte.
Ich bin hundemüde. Seit Stunden. Und trotzdem wälze ich mich hin und her.
Vielleicht liegt es an der Wärme hier im Breisgau. Vielleicht liegt es am neuen Leben, das nun schon drei Wochen andauert. Vielleicht daran, dass sich morgen entscheidet, wie mein neues Leben weiter läuft. Ich weiß es nicht. Und eigentlich ist es mir auch egal. Denn ich bin wach. Und kann nicht schlafen. Das zählt.

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Posted by on 22. August 2011 in Essay, Gedankenseiten

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[Lyrik] Zeit für!

Es ist Zeit.
Es ist so weit!
Seid bereit!
Geht hinaus,
tut euer Werk
Tut, was ihr müsst,
tut was getan werden muss.
Geht aus dem Haus,
atmet die Luft.
Riecht den Duft
von frischem Regen,
Gras,
Wind,
Lieferverkehr.
Geht hinaus!
Jeder. Alle.
Mit dem, was er kann,
hat;
will;
muss!
Tut euer Werk.
Denn es muss getan werden.
„Wer, wenn nicht wir;
wo, wenn nicht hier?“
Wann, wenn nicht jetzt?
Denn es ist Zeit.
Zeit für Helden.

 

Posted by on 10. August 2011 in Gedankenseiten, Lyrik

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Zitat zur Nacht

„Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln.“

Otto von Bismarck

 

Posted by on 18. Juli 2011 in Gedankenseiten

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Gedankensprung VI – Wir

„Meine Damen und Herren, wir haben unser Ziel erreicht und wünschen Ihnen noch eine schönen Tag.“ So oder so ähnlich wurde ich gerade erst von meinen Flugbegleiterinnen des Fluges 4633 verabschiedet und wieder auf festen Boden entlassen.

Ich habe definitv keine Flugangst. Hatte ich noch nie. Im Gegenteil – ich genieße die Flüge, die Landungen und die Aufstiege. Und trotzdem. Dieser eine kleine Moment, wenn man aus dem Fenster schaut und schon einzelne Details erkennt, wenn man die Höhe schon auf 200 – 500 Meter schätzen kann, dann ist einem dennoch etwas mulmig zumute. Egal, wie gern man fliegt. Man legt sein Leben schon beim Start des Fliegers in die Hände der Crew, aber hier wird es einem direkt vor die Nase gehalten. In fetten Buchstaben. Großbuchstaben. Mit blinkenden LEDs daran. Und Sounduntermalung…

Ich schweife ab.

Manchmal – ich weiß nicht, ob es der Druckausgleich ist, der sich auf mein Hirn schlagt, das Adrenalin oder einfach nur mein etwas komischer Geist, schweife ich bei Landungen weit ab und grüble. Während ich über die Häuser, Straßen, Seen, Autos und Menschen hinwegschieße und mich selbst doch nicht bewege, denke ich darüber nach, was wäre, wenn der Pilot wirklich nen schlechten Tag hätte. Einen ganz schlechten. Ganz, ganz. Und es wird mir bewusst, wie klein ich und jeder andere eigentlich ist. Ein ähnlicher Effekt, der sich einstellt, wenn man das Weltall beobachtet.
Eines wird einem schlagartig klar: Wir sind alle gleich. Egal, ob groß, klein, dick, dünn, blond, brunett, blaue augen oder braun-grün-blau-graue – stürzten wir ab, würde sich die Welt weiterdrehen. Einfach so. Wahrscheinlich würde sie es gar nicht wirklich mitbekommen. Heute abend sogar ihre Serie schauen.

Wir nehmen uns alle oft viel zu ernst. Viel zu wichtig. Es ist völlig Suppe, ob man nun ein Managergehalt in der höhe des Coca Cola-Vorstandes bekommt, oder nur einen Mindestlohn. Am Ende dreht sich die Welt trotzdem. Mit oder eben ohne uns.
Dessen sollten wir uns öfter bewusst werden. Nicht nur, wenn uns kurz der Arsch auf Grundeis geht, weil wir landen, obwohl wir 5 Minuten später trotzdem immer wieder cool, wie Bolle, mit Sonnenbrille und Jackett über den Flugplatz marschieren und alle unsere Handys checken, weil wir so „wichtig“ sind. Das sind wir nicht. Oder nur sehr bedingt. Nur im kleinen Rahmen.
Man halte sich einfach vor Augen, dass es im Endeffekt egal ist, was wir geschafft haben oder nicht. Wir sollten uns nicht vergleichen und uns besser oder schlechter finden. Wir sollten uns nicht auf Erfolg und Stellungen konzentrieren.
Sonder darauf, zu leben. Zu sein. Zu existieren. Hier und jetzt.
So gut, wie wir es fertig bringen. Um glücklich zu sein und es zu bleiben.
Dann ist es nämlich egal, wann die Welt stehen bleibt. Und am Ende zeugt dann das von wahrer Größe.

 

Was sind eigentlich „Gedankensprünge“?
Gedankensprünge sind kleine, knackige Texte von mir über Themen, die mir gerade spontan durch den Kopf gehen und die ich gern zu (virtuellem) Papier bringen möchte, um sie mit anderen zu teilen und zum Weiterdenken zu inspirieren.
Weil diese Gedanken eben sprunghaft kommen und in jede Richtung schweifen können, sind es eben „Gedankensprünge“.
Jeder, der gern mitdenken möchte oder ein Pro oder Contra parat hat, sei jederzeit herzlich zur Diskussion in den Comments – oder gern auch privat – eingeladen.

 

Posted by on 29. April 2011 in Gedankenseiten, Gedankensprünge

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Gedankensprung V – Probleme

Es ist noch gar nicht lang her, da hat mir eine für mich gute Freundin den Kopf gewaschen. Im übertragenen Sinne. Der Grund dafür ist nebensächlich.
Fakt ist, dass ich gewisse Versäumnisse mit einer Aufzählung meiner aktuellen Probleme und Problemchen begründen wollte.
Sie endete ihre „Ansprache“ an mich mir dem Satz „Probleme haben wir alle.“
Das brachte mich zum Nachdenken.
Mir fiel auf, dass ich sie nicht einmal gefragt hatte, wie es ihr geht. Und da sie am anderen Ende Deutschlands wohnt, sehe ich sie so gut, wie nie. Ich war – mal wieder – nur auf mich fixiert. Auf meine Probleme. Auf meine Weh-weh-chen.
Probleme haben wir alle. Ja. Offensichtliche, wie auch nicht sichtbare. Einige Probleme behalten wir alle für uns, von anderen reden wir offen. Doch es dürfte wohl niemanden geben, den nichts auf dem Herzen liegt. Der ein oder andere vermag es, diese Probleme für einen gewissen Zeitraum auszublenden. Andere wiederum nicht. Doch jeder wird sowohl von seinem Glück, als auch von eben jenen Probleme beeinflusst. Das abzuschalten, ist reine Utopie. Was uns nahe geht, bestimmt uns. Ganz einfach.
Probleme haben wir alle.
Daran sollten wir häufiger denken. Mehr reflektieren. Und so die Fähigkeit erlangen, besser zu verstehen.
Es soll niemand Seelsorger für den Kollegen spielen, wenn er es nicht will. Aber Fehler oder einfach ein anderes Verhalten sollte nicht gleich auf Böswilligkeit bezogen werden. Es ist nur eine Hilfe. Eine Hilfe, zu versuchen, ein Verständnis für die andere Seite, jene, die uns gegenüber steht, zu finden und zu begutachten. Denn jeder hat Probleme.

Aber so ist es vielleicht eines weniger.

 

Posted by on 19. April 2011 in Gedankenseiten, Gedankensprünge

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Gedankensprung IV – Weil Du weißt.

Ein Mensch, der Dir gut tut.
Jemand, der Dein Leben umkrempelt, Dein Sein total verändert.
Eine Person, die Du nach wenigen Stunden schon vermisst, als seien es Wochen.
Jemand, dessen Worte Dich bewegen, Dein Herz treffen und dieses gewisse Kribbeln auslösen.
Zweisamkeit, die Du über tausend Kilometer erlebst. Verständnis, das nach kürzester Zeit da ist. Zuneidung, die so pur ist, wie das satte Grün einer Wiese im Sommer.
Lachen, das ehrlich ist. Wie auch die Geständnisse und Wahrheiten. Keine Geheimnisse. Die volle Hingabe.
Alle eigenen Zweifel beiseite geschoben. Denen von allen anderen zum Trotz. Jeder anderen Meinung zum Trotz. Jeder Rationalität, jeder Argumentation, jeder Unwissenheit entgegen.
Völlig egal. Denn Du weißt. Denn es ist keine Frage von Zeit, keine Frage von Entfernungen und schon gar nicht von Rationalität. Es ist eine Frage des Gefühls.

Es ist Liebe.

 

Posted by on 8. Februar 2011 in Gedankenseiten, Gedankensprünge

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Gedankensprung III – Der Weg von Wind und Regen

Ich gehe die leere Straße entlang. Wieder einmal.
Doch nicht allein. Wind und Regen begleiten mich. Der Wind tobt durch die Blätter der Bäume, der Regen prasselt auf die Straße vor mir, auf mich, auf die parkenden Autos am Straßenrand.
Kein Mensch ist zu sehen. Die Straßen wirken wie ausgestorben. Kein Wunder bei dem trostlosen Licht und den tief hängenden, grauen Wolken über mir und meinen beiden Gefährten.
Wind und Regen. Sie waren immer da. Sind keine Freunde, aber ständige Begleiter. Wollten mir nie etwas schlechtes, aber gaben mir auch nicht immer Gutes.
Ich bleibe stehen. Atme tief ein. Und wieder aus. Meine Brust hebt und senkt sich. Ich rieche den Duft von nassem Gras; spüre, wie die Kraft des Windes in meiner Nase kribbelt.

Dann wird der Regen weniger. Auch der Wind lässt etwas nach. Ich öffne die Augen.
Wie ein letzter Wink weht der Wind noch etwas Regen in mein Gesicht. Dann nichts mehr.
Die Wolkendecke bricht auf.
Und Sonne scheint mir ins Gesicht.

Danke.

 

Posted by on 3. Februar 2011 in Gedankenseiten, Gedankensprünge

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Gedankensprung II – Sometimes they need someone

Alles um Dich herum zieht vorbei. Du bleibst stehen. Willst nicht mehr. Kannst nicht mehr. Resignierst.
Du lässt es einfach sein; nimmst nicht mehr teil an dem Geschehen um Dich. Du willst allein sein und schottest Dich ab. Der Druck ist zu hoch. Die Last zu schwer.
Bist Deinen eigenen Gedanken einfach ausgeliefert, ohnmächtig irgendetwas zu tun. Zu unmotiviert, um irgendetwas zu tun. Siehst vor Dich hin. Siehst ein, dass Du verloren hast und lässt das Ende einfach auf Dich zukommen.

Doch dann scheint es plötzlich, dass Du gebraucht wirst. Und raffst Dich wieder auf.
Und hilfst, wo Deine Hilfe gebraucht wird.
Ohne einen Gedanken an Konsequenzen.
Oder an Dich.

 

Posted by on 11. Januar 2011 in Gedankensprünge

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