Lyrik

Gedicht: also

also
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Also stehe ich nun hier.
Auf der Schwelle,
vor einer neuen Tür.

„Stehe“.
Nicht „gehe“.
Wage ich es?
Gehe ich weiter?
Oder halt‘ ich lieber
am alten fest?

Ich hör‘ das Blut in meinen Ohren
pulsieren. Wenn ich länger warte,
hab‘ ich vielleicht schon verloren.

Gehe ich weiter,
lasse ich altes
weit hinter mir.

Nun stehe also
vor dieser Tür.

Stehe.
Nicht gehe.

Stillstand.

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