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Jahresrückblog 2017

Hallo! I bims! 1 nicer Blogger vong Faulheit her!
Und weil ich so faul war, gab’s hier in letzter Zeit eigentlich recht wenig zu lesen, zu sehen oder zu hören.
Und wie das traditionsgemäß am letzten Tag eines Jahres so ist, nehme ich mir nicht nur gute und völlig utopische Vorsätze, sondern lasse das vergangene Jahre noch mal Revue passieren. Wie das 1 nicer Blogger halt so macht. Vong Bloggen her. Okay, ich hör‘ ja schon auf.
Was wird hier also im Folgenden so kommen? Alles – na gut, vieles – was mich persönlich im Jahre 2017 beschäftigt und beeindruckt hat. Alles ganz subjektiv, ganz persönlich und ohne Ansprüche auf Vollständigkeit. Ich werde dabei wahrscheinlich über Filme, Serien, Videospiele, Vorfälle und wasweißich alles eingehen. Was mir halt so in den Kram passt. Ist schließlich mein kleiner privater, halbtoter Blog hier und ich kann hier (fast) alles machen, was ich will. Und was ich mache, weiß ich erst, wenn ich es gemacht habe.
Außer zu lange labern, ohne zum Punkt zu kommen. Also lasst uns anfangen!

Privat oder „Arbeit, Arbeit!“

Wie ein guter Deutscher rede ich überaus gern über meine Arbeit. Und mit reden meine ich eigentlich meckern. Der ein oder andere interessierte Leser wird es eventuell über Twitter schon mitbekommen haben, dass ich sein nunmehr fast zwei Jahren beim Vapiano arbeite. Vor allem dort an der Kasse, als Hüter der heiligen Gummibärchen und nebenher als Quasi-Koordinator der Gäste, die ohne mich ihr Essen selten finden würden.
Und manchmal kassiere ich dann auch noch.
Seit diesem Jahr wurde ich auch verstärkt an der integrierten Kaffeebar eingesetzt und habe dadurch meine Affinität zu Kaffee und dem Handwerk des Barista entdeckt, aus der ich vielleicht mehr machen könnte. Mal schauen. In jedem Fall habe ich durch die Arbeit leider nur noch sehr wenig Zeit für meine Hobbys. Fotografieren mit Modellen ist schwer, weil man es kaum schafft, Termine zu machen, wenn man den Dienstplan erst am Freitag davor bekommt. Mit Freunden zusammen zocken stellt sich als schwer heraus, wenn man von 17-24 Uhr arbeitet. Aber Wurscht – genug davon!

Denn ich war im Urlaub. Berlin! Und es war soooo gut! Perfektes Wetter, viel Urlaubsgeld, viele tolle bilder, Lomo Instant und Fuji Instax dabei gehabt.
Top Urlaub, gerne wieder!
Wir lieben Berlin einfach und wollen unbedingt bald wieder hin!

Filme und Serien oder „Netflix & Chill“


Auf Netflix ging dieses Jahr ja eine Menge. Aber vor allem die neue Star Trek Serie „Star Trek Discovery“ und die zweite Staffel von „Stranger Things“ haben es mir angetan.
An Star Trek gibt es eigentlich noch viel zu meckern. Aber die erste Staffel ist ja noch nicht zu Ende und ich bin nach wie vor „gespannt“ am Ball und finde, dass die Serie vom Folge zu Folge besser wird. Selbst die obligatorische „Täglich grüßt das Murmeltier“-/Zeitsprung-Folge war echt spannend und frisch verpackt. Auch die Darsteller überzeugen mich – ich ich bin schon ganz hibbelig auf den 8. Januar, wenn es dann endlich weitergeht!
„Discovery“ hat mich außerdem dazu veranlasst, mir noch einmal die Serie aus dem Jahre 2004 „Star Trek: Enterprise“ mit Captain Jonathan Archer als Hauptfigur anzusehen und ich war positiv überrascht! Hier geht es um die Anfänge der Sternenflotte, das erste Zusammentreffen mit Klingonen und das Vorstoßen der Menschheit ins All, während sie versucht, sich von den Vulkaniern loszumachen. Ein bisschen trashig manchmal, wie Serien aus den frühen 2000ern so sind, aber durchaus spannend und interessant erzählt.

„Stranger Things“ Staffel 2 war in diesem Jahr natürlich ein Muss, nachdem Staffel 1 mich 2016 so geflasht hatte. Staffel 2 ist meiner Meinung nach nicht so gut wie die erste, aber immer noch eine der besten Mystery-Serien der letzten 17 Jahre. Ja, so alt bin ich schon.

Und in Sachen Filme?

Da gab es in diesem Jahr ja eine Menge zu sehen. Beeindruckt hat mich vor allem „Blade Runner 2049“, der meiner Meinung nach nicht ganz das mehrdeutige Niveau seines Vorgängers erreicht, aber dennoch die Latte für modernen Cyber Punk extrem hoch legt. Audiovisuell ein absoluter Kracher, der allerdings nicht für jeden etwas ist. Aber mag man „Blade Runner“, wird man die Fortsetzung lieben.

Auch „Justice League“ und „Wonder Woman“ fand ich extrem unterhaltsam und beide haben die Schmach von „Batamn v Superman“ beinahe wieder wett gemacht. Vor allem Gal Gadot passt perfekt in die Rolle von Wonder Woman und schafft es, eine starke Frau darzustellen, die die Herren um sich herum locker in die Tasche steckt.

Etwas enttäuscht war ich leider von „Star Wars Episode VIII“. Denn meiner Meinung nach war es mehr ein Avengers-Film mit Star-Wars-Charakteren. viel zu lustig und selbstironisch, viel zu viel Gang-Feuerwerk. Dabei war Star Wars ja sonst immer eher unterschwellig lustig und zumeist ernst. Warten wir also mal auf Episode IX.

Fotografie oder „Deine Kamera macht ja echt tolle Bilder!“

Genau genommen habe ich im Jahr 2017 echt wenig Shootings gehabt. Trotzdem habe ich das Gefühl, irgendwie weitergekommen zu sein.
Ich habe im Laufe des Jahres für mich beschlossen, mich vorrangig auf Schwarz-Weiß-Fotografie zu konzentrieren. Mich auf eine gewisse Weise zu beschränken, um kreativer zu werden. Und es hat funktioniert. Zuerst ausprobiert habe ich das bei Kathi und weitergeführt habe ich es dann bei Philine. Beide Shootings haben mir vieles gezeigt: zum einen, dass es nicht nur Zufall ist, wenn ich ein paar gute Bilder mache, zum anderen, dass mich die Einschränkung auf Schwarz-Weiß tatsächlich besser macht und zu guter letzt, dass Schärfe und perfekte Komposition in der Portrait-Fotografie bei weitem nicht alles sind. Ich habe 10 Jahre und den großartigen Andreas Jorns gebraucht, um das zu verstehen.
Ja, genau: vor 10 Jahren habe ich mir meine erste digitale Spiegelreflexkamera gekauft. Die Canon EOS 300d.
Mir ist in diesem Jahr fotografisch vieles klar geworden, das sich kaum in Worte fassen lässt. Aber ich habe für die Fotografie mehr Leidenschaft, als zuvor.

Videospiele oder „It’s too dangerous to go alone!“

Da Videospiele neben der Fotografie meine große Leidenschaft sind und ich damit vor allem meine Freizeit verbringe, könnte ich über dieses Thema mehr als nur einen Beitrag schreiben.
Ich werde mir einfach mal drei Spiele heraussuchen, zu denen ich in diesem Jahr eine besondere Beziehung hatte.

1.) Elite: Dangerous

340 Stunden Spielzeit können sich nicht irren!
„Elite: Dangerous“ hat mich in diesem Jahr besonders durch meine verstärkte Aktivität bei Twitch in seinen Bann gezogen. Denn so gut das Spiel für sich allein auch ist, es macht erst so richtig Spaß, wenn man es mit anderen spielt. Dabei muss man nicht einmal dasselbe zur selben Zeit machen. Es reicht, wenn man einfach zusammen im Discord sitzt und sich über Gott und die Welt unterhält.
Das habe ich in diesem Jahr vor allen Dingen mit Tanis und Trailjumper auf Twitch gemacht. Egal, ob ich bei ihnen nur im Twitch-Chat zugegen oder zusammen mit ihnen im Spiel unterwegs war – das gemeinsame Spielen hat Elite sehr viel Mehrwert gegeben.

2.) ARK – Survival Evolved

Auch ich kam in diesem Jahr nicht an dem Dino-Science-Fiction-Survival-Spiel „ARK“ vorbei. Zusammen mit vor allem Nic, einem langjährigen Zocker-Kollegen und Freund, habe ich in diesem Jahr 389 Stunden auf der Insel verbracht, bin gestorben, habe geflucht und hatte eine der besten Zeiten in einem Videospiel meines Lebens.
ARK kam in diesem Jahr dann auch endlich aus dem Early Access heraus und erschien offiziell als Download- und Retail-Version. Verbuggt ist es nach wie vor, wie verrückt aber es erscheinen nach wie vor fast regelmäßig eine Menge großer Updates und die Mod-Community ist extrem aktiv.
Ein Spiel für noch mal 1000 Stunden. Vor allem, wo jetzt das zweite DLC „Aberration“ erschienen ist.

3.) „Mages of Mystralia“

Okay, welches Spiel hat es geschafft, neben anderen Titeln, die insgesamt fast 900 Sunden des Jahres 2017 von mir beansprucht haben, hier erwähnt zu werden?
Eines, von dem wahrscheinlich die meisten noch nichts gehört haben.
„Mages of Mystralia“ ist ein relativ kleines Indie-Spiel aus diesem Jahr, in dem man in die Rolle einer jungen Zauberin schlüpft, deren Kräfte gerade erst erwacht sind. Im Laufe des Spieles kämpft sie sich durch allerlei Horden fieser Monster und stellt sich als die Retterin der Spielwelt heraus. So weit, so trivial.
Das wirklich besondere an „Mages of Mystralia“ ist die Möglichkeit, sich seine Zauber selbst zusammenzubasteln. Durch ein einfach zu lernendes System kann man sich problemlos einen Feuerball zusammenbasteln, der beim Aufprall Blitze versprüht. Eine Eiswand? Nichts leichter als das! Ein Tornado, der sich durch die Gegner pflügt? Kein Problem! Eiskugeln, die im Kreis fliegen? Na aber gerne doch!
Die Möglichkeiten sind so groß und so individualisierbar, dass einem erst einmal schwindelig wird, sobald man es begreift. Aber es begeistert und motiviert so sehr, dass ich traurig war, als das Spiel nach 12 Stunden zu Ende war.
Ich hoffe inständig, dass es einen zweiten Teil geben wird, der dann vielleicht noch ein Elemente-System, wie bei Magicka einführt. Man wird ja wohl noch träumen dürfen!

Gute Vorsätze oder „Wolltest du nicht eigentlich…?“

Photo by Jonas Verstuyft on Unsplash

Neben dem üblichen Kladderadatsch, den sich jeder insgeheim für das kommende Jahr vornimmt, wie „mehr Sport“, „gesünder Essen“, „mehr Reisen“ et cetera, habe ich mir vor allem eines vorgenommen: Weniger Social Media, mehr Leben.
Es hat viele Jahre gedauert, bis ich es jetzt endlich mal kapiert habe, aber Social Media (Facebook, Twitter, Instagram) tun mir in der Masse, wie ich es bisher genutzt habe, nicht wirklich gut. Jeden der genannten Kanäle werde ich auch weiterhin nutzen, nur eben nicht mehr so häufig und mit mehr Bedacht. Ich möchte mehr Zeit und vor allem mehr Gedanken für die Menschen um mich herum haben, für jene, die mir lieb und teuer sind und nicht nur für jene, die Avatare und Buchstaben im Netz sind. Klingt nach einem alten Mann, irgendwie. Naja, ich bin ja nun schon 31.
Außerdem: Fotografie. Ich will fotografieren. Mehr Bilder, mehr Menschen. Und ich werde mich nicht nur auf geübte Modelle konzentrieren (obwohl ich mit Liz Appletree ja eine wunderbare Muse und ein grandioses Modell habe), sondern auch neue Leute, die noch nicht auf Knopfdruck ihre Posen und Gesichtsausdrücke aufrufen können. Beide Arten von Modellen haben Vor- und Nachteile. Und ich will beides.

Musik oder „Ey, hör‘ ma‘ auf den Text!“

Zu guter letzt möchte ich euch mit ein paar Titeln entlassen, die mich zum einen in diesem Jahr immer wieder begleiteten und die auch ein kleines Understatement bieten.
Aber die Zuordnung und Interpretation überlasse ich euch.

 
 

Einen tollen Silvesterabend und ein großartiges 2018 wünsche ich euch von Herzen.
Danke, dass ihr bis hier unten dran geblieben seid und gelesen habt.
Auch euch! Cheers!

Euer Chris

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