Diabetikertagebuch

7 days of sugar KW34 2013

Ich möchte mehr über Diabetes schreiben. Mehr über mein LEben damit und damit versuchen, es noch mehr, als sonst zu einem Teil von mir werden zu lassen. Aber wie damit anfangen? Ich habe einige Ideen für Artikel und Kolumnen, was das Thema „Diabetes mellitus Typ 1“ angeht, aber keines davon bietet sich wirklich als Eröffnung für diese neue Kategorie in meinem Blog an. Da habe ich via Twitter den Artikel von Steffen auf seinem Blog gefunden. Er schreibt hier nur kurz eine Statistische zusammenfassung über seine „diabetische Woche“ und das finde ich cool. Statistiken haben mich immer schon „gecatcht“ und so auch hier. Imm Am Anfang einer woche will ich versuchen, die vergangene kur revue passieren zu lassen. Los geh’t…

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Allgemein

50 Random Facts About Me

Wer mich auf Twitter liest oder mir auf YouTube folgt, der kennt das Video natürlich schon. Denoch möchte ich meinen Blog.Lesern mein erstes TAG-Video nicht vorenthalten. Wie der Titel schon sagt, liste ich hier 50 zufällige Fakten über mich auf. Viel Spaß dabei! :D  

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Gedankenseiten, Gedankensprünge

Das gleiche Herz

Unsere Herzen schlagen im selben Rhythmus. So eine Herzfrequenz ist unverwechselbar und jeder von uns hat sie schon unzählige Male im Film gesehen. Schaut man sich aber genauer an, wie das ganze aussieht, erkennt man in der Amplitude immer einen unterschied. Der Klang des Herzschlages ist gleich. Das verbindet uns Menschen. Im Innern sind wir alle gleich. Und dennoch verschieden. Legt man eine Amplitude über eine andere, erkennt man Ähnlichkeiten, aber keine Deckungsgleichheit. Allein der Zeitpunkt. Manchmal schlägt ein Herz schneller, manchmal langsamer. Und ginge man vom ersten Schlag aus, dann würde man sehen, dass bis zum letzten Schlag die meisten Herzen unterschiedlich schlagen. Ähnlich. Aber nicht kongruent.

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Allgemein

[Augenupdate] Im frühtau zur Kliink…

04:01 – Aufstehen. Der Wecker klingelt. Erbarmungslos. Obwohl er genau weiß, dass ich diese Nacht kaum ein Auge zugemacht habe. Zwei volle Stunden Schlaf hatte ich. Und die waren nicht gerade ruhig. Ist es ein Wunder? Heute fahre ich in die Uni-Augenklinik in Rostock. Morgen werde ich dort operiert Der Glaskörper wird mir auf dem linken Auge entfernt. Eine ausgiebige Dusche und ein Kaffee, so schwarz, dass er eher einem Wurmloch gleicht, machen mich etwas munterer. Die letzten Dinge – Handladekabel, iPod, Laptop – werden gepackt, die letzte Wäsche von der Leine genommen und in der Reisetasche verstaut. Meine Augenärztin meinte etwas von zwischen 10 und 14 Tagen. Ich bin auf 14 Tage vorbereitet. Man sollte ja immer mit dem…

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Allgemein

Nur noch Ein Augenblich – Update zu meinen Augen.

Nach meinem letzten Artikel über den Zustand meiner Augen, kam erst so richtig eine Welle der Fragen auf und vor allem Genesungswünsche von Lesern aus aller Herren Länder auf. Dafür möchte ich mich hier erst einmal bedanken, bevor ich mit meinem kleinen Update loslege. Also: Vielen Dank für eure lieben Genesungswünsche, euer Zusprechen und eure stetiges Daumendrücken! Zu wissen, dass ich mich mal auskotzen kann und es Leute gibt, die trotzdem hinhören, gibt einen unwahrscheinlich viel Kraft. Vor allem, weil ich weiß, dass ich manchmal nicht der geduldigste und oft ein sehr gestresster Mensch bin. Einfach danke. Wie geht es nun also weiter? Dazu muss ich etwas zurückspringen. Ein paar wenige Wochen nach der Veröffentlichung meines letzten Artikels wachte ich…

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Essay, Gedankenseiten

Living Nightmare

In der Wohnung ist es still geworden. Im Zimmer ist es dunkel. Die Timeline leert sich. Selbst die Nightline ist kaum noch aktiv. Ich bin noch wach. Wie fast jede Nacht. Gedanken kreisen in mir; halten mich wach, selbst wenn ich schlafe. Und alles will raus, drückt, wie eine Gewehrkugel, die austreten will, von innen an meinen Kopf. BOOM! Headshot! Ich kann gar nicht so schnell schreiben oder gar reden, wie ich denke und wie mir die Emotionen und Gedanken durch das Hirn donnern. Mir tränen die Augen. Die ohnehin schon vernebelte Sicht lässt nun kaum noch ein klares Bild durch. Alles verzerrt sich in ein abstraktes, obskures Bild, eine Karikatur seiner selbst mit einem hässlich ironischen Grinsen auf seinem…

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Gedankenseiten, Gedankensprünge

[Gedankensprung] Vergangenes

Man sagt ja, man solle nicht zurück, sondern stets nach vorn schauen. Man solle im Hier und Jetzt leben und versuchen die Zukunftzu ändern, weil die Vergangenheit unbeweglich und starr ist. Ich denke, das sollte man nicht tun. Warum lernen wir in der schule Geschichte? Warum Religion? Weil es wichtig ist, die Vergangenheit zu be(ob)achten. Um aus ihr zu lernen. Ich habe vieles in der Vergangnehit so falsch gemacht. Vieles verhunzt. Und werde es wohl zukünftig auch tun. Nichts davon kann ich ungeschehen machen, nichts ungesagt. Aber ich kann daraus lernen. Ich kann verstehen und beurteilen. Ich kann in der Zukunft einiges davon besser machen. Wir sollten uns nicht von der Vergangenheit abwenden und sie versuchen zu vergessen oder zu…

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Zusatzseiten

Kalter Kaffee

Ich wache auf. Wieder einmal. Völlig orientierungslos schaue ich mich um. Irgendetwas habe ich geträumt. Keine Ahnung was. Etwas von der Vergangenheit. Von besseren Tagen – das weiß ich noch. Details sind mir nicht geblieben. Ich setze mich auf; schaue vom Bett aus aus dem Fenster. Es ist noch fast völlig dunkel draußen. Nur wenn man genau hinsieht, erkennt man schon den Hauch des Sonnenaufgangs. Kalt, rosa, erfrischend, neu. Ein paar Vögel zwitschern schon, doch zum größten Teil ist es noch still da draußen. Ich schaue auf die Uhr. Halb 4.

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Allgemein, Gedankenseiten

„Chris, wie gehts den Augen?“

Die meisten Leser hier wissen, dass ich so einige Probleme mit meinen Äuglein habe. Für alle anderen die Kurfassung: Seit Dezember 2011 habe ich die Diagnose der Diabetischen Retinopathie. Kurz gesagt heißt das, dass durch Einblutungen und daraus folgende Neubildungen von Adern im Auge, die Netzhaut abgelöst und das Sichtfeld zunehmend verschlechtert wird. Bis hin zu Blindheit. Ja – ich werde also blind. Das ist sicher. Nicht sicher hingegen ist, WANN das passieren wird. Man gab mit zwischen zwei und fünf Jahren, wobei ich angesichts der rapiden Verschlechterung meiner Sehfähigkeit innerhalb der letzten 8 Monate eher denke, dass ich zu Weihnachten 2013 nicht mehr, als Licht und Schatten sehen werden kann. Mit Glück.

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