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7 days of sugar KW34 2013

Ich möchte mehr über Diabetes schreiben. Mehr über mein LEben damit und damit versuchen, es noch mehr, als sonst zu einem Teil von mir werden zu lassen.
Aber wie damit anfangen?
Ich habe einige Ideen für Artikel und Kolumnen, was das Thema „Diabetes mellitus Typ 1“ angeht, aber keines davon bietet sich wirklich als Eröffnung für diese neue Kategorie in meinem Blog an.
Da habe ich via Twitter den Artikel von Steffen auf seinem Blog gefunden. Er schreibt hier nur kurz eine Statistische zusammenfassung über seine „diabetische Woche“ und das finde ich cool. Statistiken haben mich immer schon „gecatcht“ und so auch hier.
Imm Am Anfang einer woche will ich versuchen, die vergangene kur revue passieren zu lassen.
Los geh’t also mit der KW 34 2013. Read the rest of this entry »

 

Posted by on 26. August 2013 in Diabetikertagebuch

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50 Random Facts About Me

Wer mich auf Twitter liest oder mir auf YouTube folgt, der kennt das Video natürlich schon. Denoch möchte ich meinen Blog.Lesern mein erstes TAG-Video nicht vorenthalten.
Wie der Titel schon sagt, liste ich hier 50 zufällige Fakten über mich auf.
Viel Spaß dabei! :D

 

 

Posted by on 1. Juli 2013 in Allgemein

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Das gleiche Herz

Unsere Herzen schlagen im selben Rhythmus. So eine Herzfrequenz ist unverwechselbar und jeder von uns hat sie schon unzählige Male im Film gesehen.
Schaut man sich aber genauer an, wie das ganze aussieht, erkennt man in der Amplitude immer einen unterschied. Der Klang des Herzschlages ist gleich. Das verbindet uns Menschen. Im Innern sind wir alle gleich. Und dennoch verschieden. Legt man eine Amplitude über eine andere, erkennt man Ähnlichkeiten, aber keine Deckungsgleichheit. Allein der Zeitpunkt. Manchmal schlägt ein Herz schneller, manchmal langsamer. Und ginge man vom ersten Schlag aus, dann würde man sehen, dass bis zum letzten Schlag die meisten Herzen unterschiedlich schlagen. Ähnlich. Aber nicht kongruent.
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Posted by on 2. April 2013 in Gedankenseiten, Gedankensprünge

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[Augenupdate] Augenwischerei

Aus gegebenen Anlass mal so.

 

Posted by on 20. Oktober 2012 in Allgemein

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[Augenupdate] Im frühtau zur Kliink…

04:01 – Aufstehen. Der Wecker klingelt. Erbarmungslos. Obwohl er genau weiß, dass ich diese Nacht kaum ein Auge zugemacht habe. Zwei volle Stunden Schlaf hatte ich. Und die waren nicht gerade ruhig. Ist es ein Wunder? Heute fahre ich in die Uni-Augenklinik in Rostock. Morgen werde ich dort operiert Der Glaskörper wird mir auf dem linken Auge entfernt.
Eine ausgiebige Dusche und ein Kaffee, so schwarz, dass er eher einem Wurmloch gleicht, machen mich etwas munterer. Die letzten Dinge – Handladekabel, iPod, Laptop – werden gepackt, die letzte Wäsche von der Leine genommen und in der Reisetasche verstaut. Meine Augenärztin meinte etwas von zwischen 10 und 14 Tagen. Ich bin auf 14 Tage vorbereitet. Man sollte ja immer mit dem schlimmsten rechnen.

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Posted by on 13. September 2012 in Allgemein

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Nur noch Ein Augenblich – Update zu meinen Augen.

Nach meinem letzten Artikel über den Zustand meiner Augen, kam erst so richtig eine Welle der Fragen auf und vor allem Genesungswünsche von Lesern aus aller Herren Länder auf. Dafür möchte ich mich hier erst einmal bedanken, bevor ich mit meinem kleinen Update loslege.
Also: Vielen Dank für eure lieben Genesungswünsche, euer Zusprechen und eure stetiges Daumendrücken! Zu wissen, dass ich mich mal auskotzen kann und es Leute gibt, die trotzdem hinhören, gibt einen unwahrscheinlich viel Kraft. Vor allem, weil ich weiß, dass ich manchmal nicht der geduldigste und oft ein sehr gestresster Mensch bin.
Einfach danke.

Wie geht es nun also weiter?
Dazu muss ich etwas zurückspringen. Ein paar wenige Wochen nach der Veröffentlichung meines letzten Artikels wachte ich eines Vormittags auf und musste live mit ansehen, wie sich neue Blutungen in meinem rechten Auge auftaten und verteilten. Trotz wöchentlichen Laserns.
Die Folge war eine so starke Verschlechterung meines Sehvermögens, dass ich es kaum schaffe, nachts im Straßenverkehr die Orientierung zu halten. Lesen? Niemals. Alles nur mit Leselupe. Die Augenärztin kam mit dem Laser nun auch hier nicht mehr durch und veranlasste nun, dass ich in die Augenklinik in Rostock gehen werde. Kommenden Freitag, dem 14.9.2012 wird bei mir – so weit meine Infos – eine Glaskörperentferung auf beiden Augen vorgenommen.
Stellt euch den Glaskörper wie einen Ballon, gefüllt mit Wasser innerhalb des Auges vor. Er nimmt ungefähr 2/3 des Volumens des Auapfels ein und die Hülle – in unserem Beispiel also der Ballon selbst – ist die Netzhaut.
Nun blutet meine Netzhaut aber stark und Äderchen wuchern unkontrolliert. Auch in das Wasser direkt hinein. Die Folge sind Blutansammlungen im Auge und Äderchen, die in den Glaskröer hineinhängen und an der Netzhaut ziehen. Dadurch entstehen meine starken Seheinschränkungen. Und das muss raus. Und zwar schnell. Bevor die Äderchen die Netzhaut immer mehr herunterziehen und weiter schädigen.
Bei dieser Vitrektomie wird also diese gelartige Masse im Glaskörper entfernt und gegen Öl oder Gas ausgetauscht, das dann im Laufe der Zeit durch körpereigene Flüssigkeiten wieder ersetzt wird.

Was bringt das Ganze?
Also was ich im Internet gefunden habe, hörte sich durchweg ziemlich positiv an. In jedem Falle wird parallel die Laserbehandlung und die Behandlung durch Spritzen fortgeführt. Aber es kann nach der OP auch zu einer Verbesserung des Sichtfeldes führen. Natürlich auch zu Nachblutungen aber daran will ich im Moment gar nicht denken. Ich klammere mich hier an Strohhalme.

Freitag also. Meine letzte Chance.
Ich habe Angst vor der OP. Klar. Aber freue mich irgendwie auch darauf. Zumindest auf das Ergebnis.
Das ganze wird bei mir in Vollnakose durchgeführt und wie lang ich dann im Krankenhaus liegen werde und wie lange ich danach erstmal meine Augen nicht mehr nutzen können werde, weiß ich aktuell noch nicht. Das wird sich am Donnerstag im Gespräch mit den Ärzten zeigen. In jedem Falle wird die OP unter einem Operationsmikroskop durchgeführt mit einem… haltet euch fest… Saug- und Schneide-Gerät! Mehr muss… WILL ich gar nicht wissen! o.o
Vielleicht wird mir aber eine zweite Chance geschenkt. Und dann mache ich vieles anderes und hole vieles nach.

Ich werde versuchen, euch so gut, wie möglich auf dem Laufenden zu halten.
Danke an alle, die mir jetzt schon die Daumen drücken!

 

Posted by on 9. September 2012 in Allgemein

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Living Nightmare

In der Wohnung ist es still geworden. Im Zimmer ist es dunkel. Die Timeline leert sich. Selbst die Nightline ist kaum noch aktiv.
Ich bin noch wach. Wie fast jede Nacht. Gedanken kreisen in mir;
halten mich wach, selbst wenn ich schlafe.
Und alles will raus, drückt, wie eine Gewehrkugel, die austreten will, von innen an meinen Kopf.

BOOM! Headshot! Ich kann gar nicht so schnell schreiben oder gar reden, wie ich denke und wie mir die Emotionen und Gedanken durch das Hirn donnern. Mir tränen die Augen. Die ohnehin schon vernebelte Sicht lässt nun kaum noch ein klares Bild durch. Alles verzerrt sich in ein abstraktes, obskures Bild, eine Karikatur seiner selbst mit einem hässlich ironischen Grinsen auf seinem Gesicht. „Har har! Erbärmlicher kleiner Mann! Errbärmliches kleines Leben“ lacht es mich aus. „Dachtest Du wirklich Du seist etwas Besonderes? Könntest mal ein Held sein?“

Das Leben um mich herum ist ein höhnisches Lachen. Ein Auslachen über mein Leben und alles, was ich bisher gemacht und geschafft – besser wohl „nicht geschafft- habe.
Ich gehe schlafen, ohne mich auszuruhen, sehe in den Spiegel und sehe einen schlechten Witz von dem jungen Mann, der mal so viele Ambitionen hatte. Fühle mich ausgemergelt, kraftlos und von Grund auf erschöpft.
Burnout Syndrom? Wohl eher Standby Syndrom.
Zap! Testbild!
Es ist ein Alptraum, der nicht enden will. Es gibt kein Entkommen, Kleiner. Keinen Rückzugsort, keine Erholung. Du bist hier und bleibst hier. Friss oder stirb.
Die Erschöpfung greift mit ihren langen, dünnen, spinnebeinartigen Fingern nach mir, umarmt mich von allen seiten, bis ich nur noch mit einem ängstlichen, panischen Auge aus einer breiigen Masse von Schwärze und Verzweiflung hinaus starre, zusehe, wie das, was mal mein Leben war, langsam aus meiner Macht entgleitet und wie ich stetig mehr ins Dunkel hinabgleite.

Schweißgebadet wache ich auf.
Erschöpft.
Kein bisschen erholt, trotz fast 8 Stunden Schlaf.
Das Sehen fällt mir schwerer, als gestern. Das Aufstehen ist kaum möglich.
Zwei Tassen Kaffee lassen mich die Küche aufräumen und dann völlig fertig vor meinen Schreibtisch setzen. Dort sitze ich dann, unfähig etwas zu tun oder zu kämpfen. Bis heute Abend, bis ich wieder ins Bett gehe. Wieder in die Dunkelheit abdrifte, die mich zwar alles vergessen, aber trotzdem alles spüren lässt…

 

Posted by on 31. August 2012 in Essay, Gedankenseiten

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[Gedankensprung] Vergangenes

Man sagt ja, man solle nicht zurück, sondern stets nach vorn schauen.
Man solle im Hier und Jetzt leben und versuchen die Zukunftzu ändern, weil die Vergangenheit unbeweglich und starr ist.
Ich denke, das sollte man nicht tun.
Warum lernen wir in der schule Geschichte?
Warum Religion?
Weil es wichtig ist, die Vergangenheit zu be(ob)achten. Um aus ihr zu lernen. Ich habe vieles in der Vergangnehit so falsch gemacht. Vieles verhunzt. Und werde es wohl zukünftig auch tun.
Nichts davon kann ich ungeschehen machen, nichts ungesagt.
Aber ich kann daraus lernen. Ich kann verstehen und beurteilen. Ich kann in der Zukunft einiges davon besser machen.
Wir sollten uns nicht von der Vergangenheit abwenden und sie versuchen zu vergessen oder zu ignorieren. Das klappt nicht. Wir sollten uns ihr stellen. Und was daraus mitnehmen.
Und ich weiß, wie schwer das ist.
Aber wenn man an ein paar Menschen denkt, die in der Vrgangenheit für einen da waren und es jetzt wohl auch jederzeit wären, fragte man sie nur, würde man auch nur seinen eigene Stolz überwinden, dann fällt es einem leichter.
Die Vergangenheit mitzunehmen. Und die Zukunft zu erwarten.

<4

 

Posted by on 29. August 2012 in Gedankenseiten, Gedankensprünge

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Kalter Kaffee

Ich wache auf. Wieder einmal.
Völlig orientierungslos schaue ich mich um. Irgendetwas habe ich geträumt. Keine Ahnung was. Etwas von der Vergangenheit. Von besseren Tagen – das weiß ich noch. Details sind mir nicht geblieben.
Ich setze mich auf; schaue vom Bett aus aus dem Fenster. Es ist noch fast völlig dunkel draußen. Nur wenn man genau hinsieht, erkennt man schon den Hauch des Sonnenaufgangs. Kalt, rosa, erfrischend, neu. Ein paar Vögel zwitschern schon, doch zum größten Teil ist es noch still da draußen. Ich schaue auf die Uhr. Halb 4.

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Posted by on 7. August 2012 in Zusatzseiten

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„Chris, wie gehts den Augen?“

Die meisten Leser hier wissen, dass ich so einige Probleme mit meinen Äuglein habe.
Für alle anderen die Kurfassung:
Seit Dezember 2011 habe ich die Diagnose der Diabetischen Retinopathie. Kurz gesagt heißt das, dass durch Einblutungen und daraus folgende Neubildungen von Adern im Auge, die Netzhaut abgelöst und das Sichtfeld zunehmend verschlechtert wird. Bis hin zu Blindheit. Ja – ich werde also blind. Das ist sicher. Nicht sicher hingegen ist, WANN das passieren wird. Man gab mit zwischen zwei und fünf Jahren, wobei ich angesichts der rapiden Verschlechterung meiner Sehfähigkeit innerhalb der letzten 8 Monate eher denke, dass ich zu Weihnachten 2013 nicht mehr, als Licht und Schatten sehen werden kann. Mit Glück.

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Posted by on 31. Juli 2012 in Allgemein, Gedankenseiten

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