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Tag Archives: batman

Ich zocke gerade…

Heiliger Bimbamm!
Im Moment bin ich wieder arg am Daddeln. Gut – es mag daran liegen, dass ich gerade zwei Wochen Urlaub hatte, andererseits aber sicher auch daran, dass so viele gute Spiele herausgekommen sind, dass man gar nicht weiß, wo man zuerst vor lauter Glück hinweinen soll.
Hier eine Liste, aktuell gespielter Spiele:

– Red Dead Redemption (XBox360)
– Mass Effect 2 (XBox360)
– Alpha Protocol (PC)
– Batman – Arkham Asylum (PC)

Und im Multiplayer:
– League of Legends

Red Dead Redemption

Ja - es ist Ingame-Grafik!Zuerst zum Kracher in der Liste. Noch nie habe ich so hoch frequentiert, so lange Zeit mit offenem Mund vor dem Bildschirm gesessen, wie bei Red Dead Redemption. Dieses Baby ist ein wahres Grafikwunder auf der nun mittlerweile schon 5 Jahre alten XBox360. Selbst die PS3-Version sieht nicht ganz so gut aus, wie auf Microsofts Konsolen-Schlachtschiff. Doch nicht nur Grafik, sondern eben auch das ganz spezielle „Ja! Ich bin ein waschechter Cowboy in Clint Eastwood-Manier im Wilden Wilden Westen!“-Gefühl und die unglaubliche Liebe zum Detail machen dieses Spiel jetzt schon für mich zum Spiel des Jahres 2010. Daran kann weder Starcraft 2, noch Diablo 3 etwas ändern!

Mass Effect 2

Mass Effect (1) war damals das erste Spiel, das ich auf meiner XBox 360 spielen konnte. Es hat mich total geflasht und lange Zeit war es für mich das beste RPG aller Zeiten. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an den zweitenME2 macht grafisch wieder eine ganze Menge her. Teil, den ich mir nun endlich zugelegt habe… Wie soll ich sagen… noch nie hatte ich so häufig in so kurzer Zeit so viele Tränen in den Augen, wie bei ME2. Und ich bin gerade mal am Anfang.
Schön finde ich die Möglichkeiten, in Dialogen Vorbild- oder Bösewicht-Aktionen durch drücken der richtigen Trigger-Taste zu aktivieren. Auch die Grafik hat nochmal einen saftigen Schritt nach vorn gemacht.
Was mir ein bisschen bitter aufstößt, sind die Ladebildschirme – vorbei sind die Zeiten, unterhaltsamer Gespräche der Crewmitglieder, während eines Ladevorgangs im Fahrstuhl. Langweilige Statusanzeigen-Animationen und „Tipps“ zieren nun den Ladebildschirm. Auch die weit actionlastigere Auslegung des zweiten Teils ist für mich persönlich ein Schritt zurück.

Alpha Protocol

Lang erwartet, startete am 28. Mail diesen Jahres Alpha Protocol auf allen drei Plattformen. Obsidian (Neverwinter Nights 2) haben sich nun an ein Agentenspiel herangewagt, das irgendwie alles in sich zu vereinen versucht.
Viele zerreißen es in der Luft. Ich persönlich mag es. Es ist leichte Kost und gibt einem das typische „Ich bin James Bond oder Jason Bourne oder Jack Bauer… ach Quatsch! Alle drei!“-Gefühl. Und nicht mehr wollte das Spiel erreichen.
Die Story ist cool, die Frauen sind schön, die Bösewichte sind… nun ja… böse eben. Was will man mehr?
Alle Negativ-Kritiker sind eh Pussies. ;)

Batman – Arkham Asylum

Das Spiel ist schon etwas älter und die meisten sollten es kennen. Aber es ist SO VERFLUCKT GEIL!, dass ich es einfach nochmal anfangen musste – was nach einem gelöschten Speicherstand bei mir äußerst selten vorkommt. Aber Batman fesselt mich immer wieder vor den Monitor. Vor allem in einer Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln… es sieht einfach spitze aus.
Die Spielmechanik funktioniert einwandfrei, die Synchronisation ist vom Feinsten, die Story genial und man trifft alle coolen Fiesewichte aus den Comics und Filmen wieder. Einen besseren Batman hätten Christopher Nolan und Chistian Bale auch nicht hinbekommen.
Ich bin BATMAN!

League of Legends

Trotz der oben stehenden Spieleperlen fesselt mich ausgerechnet ein kostenloses Spiel die meisten Stunden an den Monitor. Leagues of Legends, kurz „LoL“ ist ein Spiel von den Machern von DotA (damals eine Mod für Warcraft3) und League of Legends macht einfach süchtig!basiert auf exakt demselben Prinzip. Wer ein Team hat, mit dem er über TS oder Skype reden kann, kommt von diesem Spielemix aus Strategie und Rollenspiel einfach nicht mehr los… Ganz großes Kino.
Wer mit mir spielen möchte, kann das gerne tun! Anmelden könnt ihr euch über den Link da rechts in der Navigation oder wer schon angemeldet ist – fügt mich hinzu: Abberline.

So viele Spiele und so wenig Zeit. Aber die Stunden sind wunderbar investiert. Denn es ist, als nehme man an interaktiven Filmen teil. Spannende Storys, tolle Charaktere… ich freue mich über jede Minute…

 

Posted by on 4. Juni 2010 in Nerdseiten

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…denn ich bin BATMAN!

Batman ist einer meiner Lieblings-Superhelden.
Als kleiner Junge habe ich die 60er-Jahre-Serie gesehen, als etwas älterer Junge die DC-Zeichentrickserie am Sonntag Morgen auf RTL, heute mag ich alle Filme, die nicht von Joel Schumacher gemacht wurden und das aktuelle Spiel „Arkham Asylum“ gehört zu meinen persönlichen Spiel-Höhepunkten des Jahres 2009.
Warum ich ihn so mag?
Nun ja, ich sage es mal, wie Dietmar Dath: „Batman ist so wie wir, nur besser.“
Es steckt in jedem von uns ein Batman.
Als ich vor ein paar Tagen morgens aufstand und zum Waschbecken ging, schaute ich in den Spiegel und in mein müdes Gesicht. Ich sah die tiefen Augenringe, meine blauen, müden Augen, meine blonden Haare, die zerstrubbelt in alle Richtugen standen. Dann schaute ich mir tief in die Augen und stellte mir eine einzige Frage, die mich seitdem unaufgibig beschäftigt: „Was bist Du geworden, Chris?“

Ein Frage am Rande: Ist Bruce Waynes Maske Batman oder ist Batmans Maske Bruce Wayne?

Die Antwort scheint einfach, wird jedoch schwerer, je länger man über die Frage nachdenkt.
Und was bin ich jetzt?
Bin ich der Mensch, der ich nach außen hin bin? Zu Freunden, Verwandten, Kollegen, Fremden?
Oder bin ich der Mensch, der ich unter der Fassade bin? Melancholisch, nachdenklich, Realist, verbittert.
Oder bin ich der Mensch, der sich zwischen beidem nicht entscheiden kann und somit beides ist?
Was ist mein Maske? Wer bin ich?
Shakespear meinte einmal „Die ganze Welt ist Bühne. Und jeder Mann und jede Frau darauf sind gar wohl Schauspieler.“ Doch was, wenn Maske und Schauspieler mit einander verschmelzen? Wenn nicht mehr klar abgrenzbar ist, wer was ist? Wenn der Schauspieler nach Ende der Vorstellung die Maske plötzlich nicht mehr abnehmen kann? Schlimmer noch: Was, wenn der Schauspieler plötzlich vergisst, dass er eine Maske auf hat? Wird er dann automatisch zu dem Monster, das er gerade noch auf der Bühne darstellte?
Bruce Wayne stellte sich seit jeher die Frage, ob er Batman sei oder ob Batman er sei.
Manchmal frage ich mich etwas ähnliches. Bin ich das, was ich im inneren bin oder definiere ich mich durch meine Taten? Im Film „Batman begins“ ist der Fall klar – letzteres trifft zu. Wir definieren uns alle durch unsere Taten, meinte dort Rachel Dawes. Doch ist es wirklich so? Bin ich auch das, was ich tue, wenn ich hasse, was ich tue? Und was bin ich dann, wenn beides Seiten miteinander selten auskommen und in Harmonie existieren?

Batman ist für mich ein moderner Dr. Jeckyll und Mr. Hyde. Ein zwiegespaltenes Ich, von dem beide Seiten in der jeweils anderen ein Ventil finden.
Doch anders als Dr. Jeckyll kam Batman mit seiner anderen Seite irgendwann aus und akzeptierte sie. Jeckyll hingegen, ging an Hyde zugrunde (und umgekehrt).
Ich hoffe nur, dass ich irgendwann, wie Bruce Wayne ende und nicht, wie Dr. Jeckyll.

Ich habe heute von insgesamt 123 „Freunden“ im StudiVZ 27 gelöscht, weil ich diese Personen weder gut kenne, noch kannte. Bei einigen wusste ich nicht einmal woher ich sie überhaupt in meiner Liste hatte.
Ich fand, es war und ist Zeit, etwas zu verändern. Im kleinen – wie einer Kontaktliste einer Social Community – angefangen bis hin zum größeren.
Ich will zu mir selbst finden. Und aktuelle Ereignisse geben mir die Möglichkeit, dies durch ein paar Umbrüche zu tun.
Ich bin willens noch viel mehr zu verändern, aber ob ich den Mut finde, weiß ich noch nicht. In jedem Fall muss ich, wie Bruce Wayne einst, gegen einen inneren Dämonen ankämpfen, der durch mich selbst erschaffen wurde. Und das weder immer ein fach, noch immer schmerzfrei zu bewältigen.
Aber vielleicht kann ich mir irgendwann diesen Dämonen auch zunutze machen, der für Bruce Wayne Batman ist.

Batman ist für mich ich. Oder bin ich Batman…?

 

Posted by on 15. Oktober 2009 in Essay, Gedankenseiten

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