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Tag Archives: fotografie

Der Sucher

Wenn ich durch den Sucher schaue,
sehe ich die Welt, wie ich sie fühle.
Ich sehe fokussiert, ich sehe Details, ich sehe Schönheit im Verborgenen, im Offensichtlichen; im kleinen und im Großen.
Ich sehe Liebe und ich sehe Trauer.

Wenn ich durch den Sucher schaue,
sehe ich in Dich hinein.
Ich sehe wie wunderschön Du bist und wie unglaublich traurig;
wie verzweifelt und wie voller Hoffnung, als unbändiges Unkraut Deines Herzens.
Ich sehe das Leuchten in deinen Augen und vergangene Tränen auf deinr Naenspitze.

Wenn ich durch den Sucher schaue,
sehe ich nur, was vor mir liegt.
Und was hinter mir ist, sind nur leise Echos aus einer Welt, die nicht wichtig ist.
Ich sehe distanziert und fokussiert zugleich;
Nichts entgeht mir. Und wenn doch, ist es nicht wichtig.

35 mm;
Blende 2.8
ISO 100
Fokussieren, scharf stellen, Bildausschnitt suchen und auf den Auslöser drücken.

Ich sehe dich, ich sehe das Bild. Ich sehe die Welt. Ich sehe den Moment.
Und ich halte alles Fest.
Nichts hindert mich.
Weder Krankheit, noch Unglück.
Das Bild ist der Moment für immer.

Wenn ich durch den Sucher schaue,
finde ich, was ich brauche, ohne zu wissen, wonach ich suche.
Das Wetter ist egal.
Der Ort ist Nebensache.
Das Licht ist nur ein Mittel.
Und der Sucher ist mein Finder.

 

Posted by on 20. Juni 2014 in Gedankenseiten, Lyrik

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Photo a day challenge January 2012

Wollte ich schon immer mal malchen und jetzt habe ich die Gelegenheit dazu:
Auf fat mum slim wurde die „Photo a  day challange january 2012“ gestartet. Das heißt jeder Teilnehmer macht nach den vorgegebenen Überbegriffen ein Foto jeden Tag im Januar.
Das kann dann ganz unterschiedlich aussehen und geteilt werden. Ich denke, ich werde das ganze über Instagram machen und über Twitter und in Facebook im extra Album verteilen.
Auch die Hilfsmittel können ganz nach belieben gewählt werden. Das kommt mir zugute. Will ich doch immer gern mein geliebtes f1.8/50mm-Objektiv weiter auskosten. :)

Ich fand so eine Idee schon immer gut, da es ein wenig das kreative Fotohirn fordert und will es nun auch selbst einmal probieren.
Auch wenn das ganze schon am 1.1. angefangen hat, werde ich trotzdem noch einsteigen. Was solls. Fehlen eben 3 Tage! Die poste ich nach! :D

 

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360

Wer mich kennt, weiß, dass ich jede Menge Interessen habe. Viele Hobbys – meist so viele, dass ich gar nicht dazu komme, alles so oft und viel zu machen, dass ich wirklich gut darin würde.
Dennnoch zieht sich, neben meiner Passion, dem Lesen und Schreiben, eine Sache ebenfalls wie ein roter Faden durch mein Leben: Die Fotografie.
Angefangen bei der klassischen, analogen Kompaktkamera, die man noch aufziehen durfte, über analoge Kameras, die aber schon automatisch den Film nachzogen, über meine geliebte EXA 1c – meiner ersten Spiegelreflexkamera, die aber ebenfalls noch aufzuziehen und mit „echtem“ Film war bis hin zu meiner aktuellen ‚good old lady‘, meiner Canon EOS 300d, hat mich dieses Hobby sicher mehrere tausend Fotos schießen lassen. Wieviele davon brauchbar sind oder waren, sei mal dahin gestellt.
Fotografie gibt mir eine gewisse Art von Freiheit. Es ist so ein Hobby, bei dem man – genau, wie beim Schreiben – all seine Gefühle und Emotionen in die Sache einfließen lassen kann. So etwas brauche ich. Und darum bin ich immer etwas deprimiert, wenn ich daran denke, dass ich diese, für mich so wichtige Sache, eigentlich sehr vernachlässige.
Ich brauchte ein Projekt.
Ich wollte mich mal als Amateur-Portrait-Fotograf im Internet anbieten. Aber ehrlich gesagt, halte ich mich nicht für gut genug. Und dieser Hintergedanke ist bei derlei Jobs tödlich.
Dann wollte ich als Cosplay-Fotograf  arbeiten. Die Idee besteht immernoch. Doch sind die Gelgenheit, die sich für diese Art der Fotografie bieten zumeist auf Conventions, die nicht nur sehr weit weg (Kassel, Köln, Leipzig, Bonn, …) sondern auch recht kostspielig und eben auch an Termine gebunden und lassen sich nicht immer dann zwischendurch mal machen, wenn man gerade Lust hat.

Nun habe ich bei einer neuen Followerin bei Twitter ein interessantes Projekt entdeckt.
Auf ihrer Seite berichtet sie darüber, dass sie 365 Tage lang, jeden Tag ein Foto von sich macht und hochläd. Prinzipiell ist das nichts anderes, als das, was Dailybooth auch tut, jedoch irgendwie in einem anderen Rahmen und Stil. Es gibt keine weiteren Regeln. Die Bilder können jeglicher Art sein – sie müssen nur sich selbst abbilden.
Diesem Projekt schließe ich mich jetzt an. Ich finde die Idee super und habe nach 360 Tagen (ich werde Kaufmann – bei mir hat ein Jahr nur 360 Tage! ;) ) außerdem ein schönes „Foto-Tagebuch“. Und da ich ein sehr nostalgischer Mensch bin, ist das die Kirsche auf dem Sahnehäupchen.
Vielleicht werde ich damit schon heute anfangen. Vielleicht auch erst am Wochenende. Aber ich freue mich schon sehr darauf…

Die Fotos werde ich übrigens im entsprechenden Album auf meinen flickr-Account hochladen. Wen es also interessiert und wer es mitverfolgen möchte, kann das dort herzlich gern machen.

 

Posted by on 17. September 2010 in Internetseiten, Zusatzseiten

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Fotografietipps zum #Eyeday am 15.8.

TiiaAurora hat auf Twitter vor Kurzem den #Boobsday gegründet. Die Aktion geht beispiellos rum, dass selbst warme Semmel in letzter Zeit neidisch geworden sind. ;)
Es geht darum, dass unsere heiligen Damen auf Twitter ihr Dekoltee fotografieren, im Twitter als Avatar einstellen und uns zwingen, dass Gott eine Frau sein muss. ;)
Der Boobday kann/sollte allerdings nur von Frauen betrieben werden. Beim den Herren der Schöpfung habe ich da so meine Bedenken. Sorry, Jungs!

Da ich ein Mensch der Gleichberechtigung bin und ich – ehrlich gesagt – mit mir selbst noch kämpfe, ob ich den Boobsday gut finde, oder nicht, habe ich mich entschlossen, eine ähnliche Aktion zu starten.
Dabei will ich dem Boobsday nicht im Wege stehen und habe daher einen Termin danach gewählt.

Am 15.8. ist auf Twitter hiermit der #Eyeday!

Logischer Weise geht es darum, seine Augen (oder auch nur eines) zu fotografieren und als Avatar einzustellen.
Persönlich finde ich Augen auch irgendwie… objektiv abwechslungsreicher. :)
Schließt euch dem #Eyeday an und retweetet die Tweets, damit es ganz viele wundervolle Augen zu sehen gibt :)

Da es natürlich nicht so einfach ist, seine Augen zu fotografieren, wie seine Brüste, möchte ich euch gern ein paar kleine Tipps zum Fotografieren geben.
Wenn ihr noch mehr habt, schreibt sie einfach in die Comments und am besten noch per Hashtag #Eyeday in Twitter. :)

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Posted by on 15. Juli 2010 in Internetseiten, Zusatzseiten

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