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Tag Archives: gedankensprung

[Gedankensprung] Vergangenes

Man sagt ja, man solle nicht zurück, sondern stets nach vorn schauen.
Man solle im Hier und Jetzt leben und versuchen die Zukunftzu ändern, weil die Vergangenheit unbeweglich und starr ist.
Ich denke, das sollte man nicht tun.
Warum lernen wir in der schule Geschichte?
Warum Religion?
Weil es wichtig ist, die Vergangenheit zu be(ob)achten. Um aus ihr zu lernen. Ich habe vieles in der Vergangnehit so falsch gemacht. Vieles verhunzt. Und werde es wohl zukünftig auch tun.
Nichts davon kann ich ungeschehen machen, nichts ungesagt.
Aber ich kann daraus lernen. Ich kann verstehen und beurteilen. Ich kann in der Zukunft einiges davon besser machen.
Wir sollten uns nicht von der Vergangenheit abwenden und sie versuchen zu vergessen oder zu ignorieren. Das klappt nicht. Wir sollten uns ihr stellen. Und was daraus mitnehmen.
Und ich weiß, wie schwer das ist.
Aber wenn man an ein paar Menschen denkt, die in der Vrgangenheit für einen da waren und es jetzt wohl auch jederzeit wären, fragte man sie nur, würde man auch nur seinen eigene Stolz überwinden, dann fällt es einem leichter.
Die Vergangenheit mitzunehmen. Und die Zukunft zu erwarten.

<4

 

Posted by on 29. August 2012 in Gedankenseiten, Gedankensprünge

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Gedankensprung III – Der Weg von Wind und Regen

Ich gehe die leere Straße entlang. Wieder einmal.
Doch nicht allein. Wind und Regen begleiten mich. Der Wind tobt durch die Blätter der Bäume, der Regen prasselt auf die Straße vor mir, auf mich, auf die parkenden Autos am Straßenrand.
Kein Mensch ist zu sehen. Die Straßen wirken wie ausgestorben. Kein Wunder bei dem trostlosen Licht und den tief hängenden, grauen Wolken über mir und meinen beiden Gefährten.
Wind und Regen. Sie waren immer da. Sind keine Freunde, aber ständige Begleiter. Wollten mir nie etwas schlechtes, aber gaben mir auch nicht immer Gutes.
Ich bleibe stehen. Atme tief ein. Und wieder aus. Meine Brust hebt und senkt sich. Ich rieche den Duft von nassem Gras; spüre, wie die Kraft des Windes in meiner Nase kribbelt.

Dann wird der Regen weniger. Auch der Wind lässt etwas nach. Ich öffne die Augen.
Wie ein letzter Wink weht der Wind noch etwas Regen in mein Gesicht. Dann nichts mehr.
Die Wolkendecke bricht auf.
Und Sonne scheint mir ins Gesicht.

Danke.

 

Posted by on 3. Februar 2011 in Gedankenseiten, Gedankensprünge

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Gedankensprung I

Krawatte richten, Hemd glätten. Die Uhr an den Arm geschnallt, das Jackett übergestreift.
Noch einmal in den Spiegel geschaut.
Das smarte Lächeln aufgesetzt.
Und nur Deine Augen verraten, was wirklich in Dir vor geht. Für jene, die es sehen und verstehen können.
Same business as always: The show must go on.

 

Posted by on 4. Januar 2011 in Gedankenseiten, Gedankensprünge

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