Lyrik

Ja-Wort

Lass mich Dein Netz und doppelter Boden sein; Dein Auffangbecken; Dein sicherer Hafen. Lass mich Dir Geborgenheit geben und Dich fest halten und festhalten. Lass mich Dir Glück eröffnen, dein Sonnenschein am Morgen und Mondlicht über dem See sein. Ich gebe Dir, was Du möchtest, was Du brauchst, was Du willst. Wenn das, was Du willst auch ich bin. Doch du schweigst.

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Gedankenseiten, Lyrik

[Lyrik] Zeit für!

Es ist Zeit. Es ist so weit! Seid bereit! Geht hinaus, tut euer Werk Tut, was ihr müsst, tut was getan werden muss. Geht aus dem Haus, atmet die Luft. Riecht den Duft von frischem Regen, Gras, Wind, Lieferverkehr. Geht hinaus! Jeder. Alle. Mit dem, was er kann, hat; will; muss! Tut euer Werk. Denn es muss getan werden. „Wer, wenn nicht wir; wo, wenn nicht hier?“ Wann, wenn nicht jetzt? Denn es ist Zeit. Zeit für Helden.

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Zusatzseiten

Neues altes Blog wird öffentlich

Okay… so wirklich neu ist das Blog jetzt nicht- zugegeben. Aber die wenigsten kannten ihn. Mein Blog „Wind und Regen“ diente mir als anonymer Schreiber dazu, Gedichte und andere lyrische Ergüsse zu schreiben, ohne dabei zuzugeben, dass ICH es bin, der da vor einem die Seele ausschüttet. Das hat nun ein Ende, denn ich werde Wind und Regen zukünftig zu meinem Schreiberblog machen und Einträge über Christhulhu-Twiter veröffentlichen. Warum? Weil ich es kann? Weil ich Lust drauf hatte? Oder weil ich einfach das eine vom anderen trennen wollte. Sucht euch etwas aus. Vorerst habe ich zu den dort veröffentlichtenWerken auch noch jene importiert, die ich hier auf ElPs Welt veröffentlicht hatte, samt Kommentaren und so weiter. Weitere werden nach und…

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Gedankenseiten, Lyrik

Fluss

Nur ein Gefühl. Nur ein Gedanke. Nur ein flüchtiges Streben ohne Wiederkehr. Dein Kopf ist leer. Deine Füße kühl. Gedanken ohne Leben. Denn ein Fluss fließt durch Dich. Ein Fluss fließt durch mich. Reißt alles hinfort, was bisher war; Reißt es fort und es ist nicht mehr da. Nimmt es mit sich, nimmt es fort. Nimmt’s an einen weit entfernten, schöneren Ort. Schwer fällt mein Kopf auf den Sand. Ich will nicht mehr, weil ich nicht mehr kann. Leblos fällt mein Ich von mir ab. Mein Geist fliegt gen Himmel, lässt den Körper hinter sich; lässt vom Irdischen endlich ab. Denn ein Fluss fließt durch mich. Ein Fluss fließt durch Dich. Reißt alles hinfort, was bisher war; Reißt alles fort…

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Gedankenseiten, Lyrik

Wege durch die Nacht

Wege durch die Nacht Allein gelassen und vergessen stehe ich und schau dich an. Die letzten Tränen war’n die letzten nur schwerlich komme ich voran. Ohne Willen, ohne Zweck, lässt sich alles schwerlich tun. Ich habe Hoffnung, doch schieb‘ sie weg und lasse mich selbst nicht ruh’n. Beschwerlich mach‘ ich meine Wege durchs Gestrupp und Gezweig des Lebens Auch wenn ich viele Zweifel hege, weiß ich, es ist nicht vergebens. Allein gelassen geh ich voran mit dir auf meinem Weg vorn an.

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Gedankenseiten, Lyrik

Zufall

Ich glaube im Gegensatz zu mach and’rem, dass wir weniger von Gott geschaffen, denn ich glaube, dass allemann sind, was jeder einzeln kann. Klar gesprochen heißt das dann, dass wir selbst uns selbst geschaffen. Uns selbst, uns’re Welt, Freude, Waffen… Die uns’re Existenz, wer richtig hinschaut, erkennt’s, ist nur ein großer Zufall. Staub, Schleim und Erde kamen glücklicherweise so zusammen, dass draus der Mensch dann werde. Letztendlich dann widerten wir uns selber an und dann suchten wir eine Ausrede und erfanden Gott, dass er uns nach dem Leben eben Erlösung gebe. Doch Gott sind wir selbst, nur eben nicht allein. Drum sollten wir in unserem Denken manchmal etwas göttlicher Sein. Doch Zufall, Blasphemie oder Antipathie hin und her. Einzig sichrer…

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Zusatzseiten

Ich kam, las und war begeistert

Eine Lesebühne. Das ist, wenn sich ein paar kreative Köpfe in einem Etablissment treffen, um dort ihre – ebenso kreativen – literarischen Ergüsse vor Publikum vorzutragen. Und da war ich. „Schmalz und Marmelade“ hatten mich eingeladen, im Schweriner Freischütz zum globalen Thema „Terminschwierigkeiten“ vorzulesen. So saß ich also am 08.11.2009 im kreise kreativer Köpfe vor einem Publikum, um meine kreativen Ergüsse von mir zu geben. Und es war ein tolles Erlebnis. Nicht nur, dass das Publikum offenbar Gefallen an meinem Vortrag hatte, allein das Zuhören bei den Werken der drei weiteren anwesenden Wortschöpfern, war derart inspirierend, dass mein Kopf vor potenziellen Ideen fast platzt. Falls jemand Spaß an humorvollen und geistreichen Texten hat, sollte er dringend nach dem nächsten Termin…

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Lyrik

Was wir müssen

Was wir müssen *************** Wie ist es,  jemanden zu verlieren? Zu spüren, wie dort ein großes Loch entsteht. Ohnmächtig mit anzusehen, wie jemand von einem geht, zu sehen, wie ein Leben vergeht, und einfach daneben zu stehen. Es ist Qual.  Es ist Schmerz. Es bricht einem das Herz. Nimmt einem jede Hoffung. Daneben zu stehen, nichts tun zu können, zuzusehen, und doch lächeln zu können. Weil es das letzte ist,  was der andere sieht und ihm auf die Stirn zu küssen, ist das, was wir müssen.

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Lyrik

Gedicht: also

also ******* Also stehe ich nun hier. Auf der Schwelle, vor einer neuen Tür. „Stehe“. Nicht „gehe“. Wage ich es? Gehe ich weiter? Oder halt‘ ich lieber am alten fest? Ich hör‘ das Blut in meinen Ohren pulsieren. Wenn ich länger warte, hab‘ ich vielleicht schon verloren. Gehe ich weiter, lasse ich altes weit hinter mir. Nun stehe also vor dieser Tür. Stehe. Nicht gehe. Stillstand.

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Lyrik

Zu Ende

Zu Ende *********** Zu Ende. Das Spiel ist vorbei. Keine neue Runde, keine neue Chance. Bis hier hin ging’s und ab hier geht’s auch nicht weiter. Es ist vorbei. Kein Kämpfen mehr, keine Qualen. Ruhe. Endlich. Ende. Ist auch immer ein Anfang.

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