Gedankenseiten, Gedankensprünge

Gedankensprung III – Der Weg von Wind und Regen

Ich gehe die leere Straße entlang. Wieder einmal. Doch nicht allein. Wind und Regen begleiten mich. Der Wind tobt durch die Blätter der Bäume, der Regen prasselt auf die Straße vor mir, auf mich, auf die parkenden Autos am Straßenrand. Kein Mensch ist zu sehen. Die Straßen wirken wie ausgestorben. Kein Wunder bei dem trostlosen Licht und den tief hängenden, grauen Wolken über mir und meinen beiden Gefährten. Wind und Regen. Sie waren immer da. Sind keine Freunde, aber ständige Begleiter. Wollten mir nie etwas schlechtes, aber gaben mir auch nicht immer Gutes. Ich bleibe stehen. Atme tief ein. Und wieder aus. Meine Brust hebt und senkt sich. Ich rieche den Duft von nassem Gras; spüre, wie die Kraft des Windes…

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Gedankenseiten

Weg zur Sonne

Ich ging die Straße entlang. Den Krangen meiner Jacke hochgestellt; die Hände in den Taschen vergraben. Ich zog die Schultern hoch und doch… der Wind ging mir bis unter die Knochen. Ich fröstelte. Schwach schaute ich aus meinen Augen. Ein resignierter Blick auf das nasse Grau der Straße. Der Regen hatte alles durchtränkt; mich inklusive. Ich spürte, wie der Wind durch den Regen noch kälter wirkte, als er durch meine Haare fuhr. Eine Gänsehaut schlich sich von meinem Nacken bis in mein Kreuz. Ich frohr erbärmlich. Nur nicht anhalten. Weitergehen. Sonst frierst du noch mehr, dachte ich. Ich schluckte schwer. Der Hals tat mir weh. Nicht schon wieder krank werden. Ich zitterte. Und bemerkte, wie schwach ich wurde. Und müde.…

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