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Tag Archives: zukunft

[Gedankensprung] Vergangenes

Man sagt ja, man solle nicht zurück, sondern stets nach vorn schauen.
Man solle im Hier und Jetzt leben und versuchen die Zukunftzu ändern, weil die Vergangenheit unbeweglich und starr ist.
Ich denke, das sollte man nicht tun.
Warum lernen wir in der schule Geschichte?
Warum Religion?
Weil es wichtig ist, die Vergangenheit zu be(ob)achten. Um aus ihr zu lernen. Ich habe vieles in der Vergangnehit so falsch gemacht. Vieles verhunzt. Und werde es wohl zukünftig auch tun.
Nichts davon kann ich ungeschehen machen, nichts ungesagt.
Aber ich kann daraus lernen. Ich kann verstehen und beurteilen. Ich kann in der Zukunft einiges davon besser machen.
Wir sollten uns nicht von der Vergangenheit abwenden und sie versuchen zu vergessen oder zu ignorieren. Das klappt nicht. Wir sollten uns ihr stellen. Und was daraus mitnehmen.
Und ich weiß, wie schwer das ist.
Aber wenn man an ein paar Menschen denkt, die in der Vrgangenheit für einen da waren und es jetzt wohl auch jederzeit wären, fragte man sie nur, würde man auch nur seinen eigene Stolz überwinden, dann fällt es einem leichter.
Die Vergangenheit mitzunehmen. Und die Zukunft zu erwarten.

<4

 

Posted by on 29. August 2012 in Gedankenseiten, Gedankensprünge

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Kalter Kaffee

Ich wache auf. Wieder einmal.
Völlig orientierungslos schaue ich mich um. Irgendetwas habe ich geträumt. Keine Ahnung was. Etwas von der Vergangenheit. Von besseren Tagen – das weiß ich noch. Details sind mir nicht geblieben.
Ich setze mich auf; schaue vom Bett aus aus dem Fenster. Es ist noch fast völlig dunkel draußen. Nur wenn man genau hinsieht, erkennt man schon den Hauch des Sonnenaufgangs. Kalt, rosa, erfrischend, neu. Ein paar Vögel zwitschern schon, doch zum größten Teil ist es noch still da draußen. Ich schaue auf die Uhr. Halb 4.

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Posted by on 7. August 2012 in Zusatzseiten

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Schritte

Unser Leben besteht aus Schritten.
Unsere erste Schritte als Kleinkind sind immer etwas besonderes und werden es für die Eltern wohl immer bleiben. In der Natur sind die ersten Schritte meist lebensnotwendig. Und eine lange Reise beginnt bekanntlich immer mit dem ersten Schritt.
So bestimmen Schritte also unser Leben. Bewusst und unbewusst. Einige machen wir, weil wir es wollen, andere, weil wir es müssen und wieder andere, weil wir glauben, sie tun zu müssen.

Aber wir tun sie.
Denn sie sind für uns das, was wir zum Leben brauchen. Stillstand bedeutet das Ende. Vielleicht nicht gleich, dennoch bald. Wir müssen uns voranbewegen – das ist die Natur von uns.
So gehen wir also. Einen Fuß vor den anderen. Schritt für Schritt. Und dabei ist kein Schritt einer in die falsche Richtung. Denn jeder davon bringt uns dem Ziel näher, das wir noch nicht kennen.
Aber sie treiben uns voran und geben uns die Möglichkeit, uns zu entwickeln. Sie geben uns unseren Sinn weiter zu machen und immer neue Situationen und Gelegenheiten, neue Schritte zu machen. Neue Entscheidungen zu treffen. Kein Schritt ist falsch. Keiner richtig. Es sind Schritte. Ganz einfach.
Und dennoch sind sie eines der wichtigsten Elemente unseres Lebens.

Also gehen wir voran. Also gehe ich. Schritt für Schritt. Irgendwo hin. Aber voran.

 

 

Posted by on 18. Oktober 2010 in Essay, Gedankenseiten, Zusatzseiten

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