Diabetikertagebuch

Too many days of sugar

Jaja…
Sehr vorbildlich, Chris. Großkotzig den ersten Eintrag zu „7 Days Of Sugar“ veröffentlichen und dann 3 Wochen erstmal gar nichts mehr. Typisch!
Ich denke, jeder Diabetiker kennt das ganz gut. Egal, wie vorbildlich man ist, irgendwie hat man zwischendurch immer wieder Zeiten, in denen man „messfaul“ wird. Kombiniert mit chronischer Schreibfaulheit kommt dann 3 Wochen lang kein Update.
Und kombiniert damit, dass es hier um Diabetes und damit eine Krankheit geht, kommt dabei eine auch nicht so wirklich rosige Statistik heraus. Denn eines ist sicher: Diabetes ist ne Diva.
Beschäftigt man sich auch nur einen Tag lang nicht mit ihr, nimmt sie es einem wochenlang übel.
Und ich hab mich wochenlang nicht mehr richtig gekümmert…

Vor gar nicht so langer Zeit habe ich mir die „Accu-Chek 360°“-Software zukommen lassen und habe damit meine Werte nun auf dem PC genau von Pumpe und Messgerät vorliegen. Diagramme, Tabellen, alles, was das Herz begehrt. Entsprechend genau versuche ich das heute mal ausfallen zu lassen.

Zeitraum: 26,8.2013 – 15.09.2013

  • too many daysAnzahl der BZ-MEssungen: 49 (
  • Durchschnitt 8,9 mmol/l (160 mg/dl)
  • Höchster Wert 20,3 mmol/l (365 mg/dl)
  • Niedrigster Wert 3,2 mmol/l (57 mg/dl)
  • Standardabweichung 4,6 mmol/l (82 mg/dl)

Ernährung:

Ein Faktor für diese eher katastrophalen Werte könnte nicht nur meine Nachlässigkeit sein, sondern auch die Tatsache, dass ich, aufgrund meines erheblichen Untergewichtes, einen sogenannten „Weight Gainer“ trinke. Das ist ein Pulver, ähnlich wie Protein Shakes, das in Milch aufgelöst wird. Im Gegensatz zu diesen Protein Shakes beinhaltet der Weight Gainer allerdings noch zusaätzlich besonders viele Kalorien, damit ich am Tage auf meine benötigte Menge komme.
Die Nährwerte sind zwar auf der Packung deklariert aber wie bei Kakao oderähnlichen Mixgetränken, sit es trotzdem schwer zu berechnen, wie viel man da jetzt trinkt und es kann hier schnell mal was schief gehen.

Zusammenfassung:
too many diagDie Werte der letzten drei Wochen sind, ganz ehrlich gesagt, eine Katastrophe. Der Durchschnitt von 8,9 ist zwar noch weit entfern von meinen schlimmsten Zeiten mit 12 aber leider auch genauso weit, wie von Traumwerten, wie 6,5.
Auch eine Abweichung von 4,6 zeigt dass lange noch nicht alles paletti ist. Der BZ schwankt einfach zu sehr und das kann genauso üble Auswirkungen haben, wie dauerhaft zu hoher oder zu niedriger B.
Ich habe mir fest vorgenommen, mich wieder mehr rein zu hängen und vor allem regelmäßiger zu essen, bzw eine Mahlzeit zu mir zu nehmen, damit ich etwas Routine bekomme.
Und dann ist die Diava hoffentlich auch wieder beruhgigt…

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