Gedankenseiten, Lyrik

Wege durch die Nacht

Wege durch die Nacht

Allein gelassen und vergessen
stehe ich und schau dich an.
Die letzten Tränen war’n die letzten
nur schwerlich komme ich voran.

Ohne Willen, ohne Zweck,
lässt sich alles schwerlich tun.
Ich habe Hoffnung, doch schieb‘ sie weg
und lasse mich selbst nicht ruh’n.

Beschwerlich mach‘ ich meine Wege
durchs Gestrupp und Gezweig des Lebens
Auch wenn ich viele Zweifel hege,

weiß ich, es ist nicht vergebens.
Allein gelassen geh ich voran
mit dir auf meinem Weg vorn an.

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